Das Ekzem
Der Begriff „Ekzem“ beschreibt eine entzündliche Reaktion der Haut. Je nach Ursache und Verlauf unterscheidet man verschiedene Formen. Häufig vorkommende Formen sind:
- Atopisches Ekzem (Neurodermitis): Beginnt oft schon im Kindesalter, ist genetisch bedingt und verläuft meist in Schüben.
- Kontakt-Dermatitis: Entsteht, wenn die Haut mit reizenden Substanzen (z. B. aggressiven Reinigungsmitteln) oder Allergene (wie Nickel, Duftstoffe oder Konservierungsmittel) in Berührung kommt.
Symptome und die typischen Trigger
Ein Ekzem zeigt sich meist durch gerötete, sehr trockene und stark juckende Hautstellen. In akuten Phasen können sich Bläschen bilden, die nässen und verkrusten. Bei chronischen Ekzemen wird die Haut oft dick, rau und rissig.
Der starke Juckreiz verleitet zum Kratzen. Dadurch wird die Hautbarriere jedoch weiter geschädigt, Bakterien können leicht eindringen und zusätzliche Infektionen verursachen.
Wer seine persönlichen Auslöser (Trigger) kennt, kann viele Schübe vermeiden. Achten Sie im Alltag besonders auf:
- Aggressive Seifen und Putzmittel
- Häufiges Händewaschen ohne anschliessendes Eincremen
- Trockene Heizungsluft, starkes Schwitzen oder kratzende Wollkleidung
Behandlung
Die Therapieoptionen richten sich nach der Ursache und dem Schweregrad des Ekzems:
- Cremen, cremen, cremen: Die Basis jeder Therapie ist eine konsequente Hautpflege. Rückfettende und feuchtigkeitsspendende Cremes oder Salben stärken die Hautbarriere und helfen, Feuchtigkeit zu speichern. Besonders geeignet sind Produkte ohne Duft- und Farbstoffe, da diese die empfindliche Haut zusätzlich reizen können.
- Kortisontherapie: Bei akuten Entzündungen können kortisonhaltige Cremes oder Salben zum Einsatz kommen. Sie wirken entzündungshemmend und lindern den Juckreiz meist innerhalb weniger Tage. Bei richtiger Anwendung und einer begrenzten Behandlungsdauer gelten sie als wirksam und sicher.
- Juckreizlindernde Mittel: Wirkstoffe wie Polidocanol, Menthol oder Zinkoxid kühlen und beruhigen. Bei allergischen Ursachen können auch Antihistaminika (als Gel oder Tabletten) helfen.
- Pflegetipp: Duschen Sie möglichst kurz, lauwarm und nutzen Sie milde, pH-hautneutrale Waschlotions.
Wir sind für Sie da
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Unser Service bei komplexen Hautproblemen
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